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Neuer Weg zur Panzerbrücke

Das Netz von befestigten Wegen in Borgholz wird immer mehr erweitert. Ein sehr schöner Weg führt vom Wendekreis der Straße „Im Tal“ am Jordan entlang in Richtung der Forellenteiche. Hierbei überquert man den Jordan mit Hilfe der „Panzerbrücke“. Diese Strecke war bisher unbefestigt und die meiste Zeit im Jahr schlammig.

Dies hat Anton Tewes schon länger beschäftigt. Der rüstige 80Jährige setzt sich schon sehr lange für die Verschönerung seines Borgholz ein. Dies führte letztes Jahr auch dazu, daß ihm der Heimatpreis für sein ehrenamtliches Engagement, verbunden mit einem Preisgeld, verliehen wurde. Damit war der Grundstock für weitere Maßnahmen gelegt.

Mit dem Preisgeld, seinen Ideen und einigen Helfern aus dem familiären Kreis machte er sich ans Werk.
Der o. g. Weg wurde mit reichlich Schotter, einer Splittschicht und beidseitig Mutterboden befestigt. Anton Tewes ging die Aufgabe sachkundig an. An Stellen an denen Wasser den Weg quert wurden Rohre verlegt. Die „Panzerbrücke“ über den Jordan erhielt erstmals ein Geländer. Um sich auszuruhen und die schöne Landschaft genießen zu können, sind Bänke aufgestellt worden. Die ganze Arbeit war in knapp zwei Wochen getan.

Anton Tewes erzählt, daß die „Panzerbrücke“ aus dem Boden eines Panzers besteht, der im letzten Gefecht in Borgholz im zweiten Weltkrieg ausgebrannt ist. Die Borgholzer hatten den Boden vom Panzer getrennt und nutzen diesen seit 1950 als Brücke über den Jordan.

Neben der Bank an dem neu befestigten Weg, stellte er auch noch eine Bank unweit der Forellenteiche auf. Dieser Platz ist besonders idyllisch gelegen, mit einem sehr schönen Ausblick auf die Südseite von Borgholz. Eine Dritte Bank zum Ausruhen und zum Genießen der Natur steht jetzt am Ende des Weges „Kinrode“.

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