Es begrüßt Sie die alte Titularstadt Borgholz
Es begrüßt Sie die alte Titularstadt Borgholz

              Borgholzer Sehenswürdigkeiten

Ehem. BAHNHOFSMUSEUM Borgholz

 

Auf der seit 1984 stillgelegten Bahnstrecke Scherfede - Holzminden für Personenverkehr befindet sich das Bahnhofsmuseum Borgholz. Die Strecke wurde im Jahre 1876 eingeweiht, das heute denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude wurde 1884 eröffnet. Dem Gründer und langjährigen Kurator des Museums Erich Menke wurde am 30. März 2000 das Bundesverdienstkreuz verliehen. Zum Inventar des Museums zählt die komplette Einrichtung eines typischen kleinen Landbahnhofs. 

MUSEUM „Dorfgeschichte“

 

Am Museum für Dorfgeschichte werden in einem ehemaligen Bauernhof viele ältere Gerätschaft und Gegenstände aus Wohn- und Lebensverhältnisse breiter Bevölkerungsschichten in vorindustrieller Zeit ausgestellt.

LANDSYNAGOGE BORGHOLZ

 

Die Synagoge ist ein denkmalgeschütztes jüdisches Gotteshaus in der Kleinen Str. 8 in Borgholz, einem Stadtbezirk von Borgentreich im Kreis Höxter (Nordrhein-Westfalen). Das Gebäude war im August 1999 das erste Baudenkmal, das als Denkmal des Monats in Westfalen-Lippe ausgezeichnet wurde.

 

Geschichte und Architektur

 

Der rechteckige Saalbau mit einem Anbau für den Toraschrein wurde 1838 errichtet. Der Bau aus Fachwerk, unter einem flach geneigtem Walmdach, ist durch spitzbogige Fenster gegliedert.

Nachdem die Synagoge bereits Anfang 1937 in einer lokalen Einzelaktion durch Fenstereinwürfe, Aufbrechen der Tür sowie Verwüstung der Inneneinrichtung geschändet worden war, wurde sie während der Novemberpogrome 1938 erneut Ziel von Ausschreitungen. Mobiliar, Gebetbücher und sonstige Gegenstände wurden auf der Straße vor der Synagoge verbrannt. Grundstück und Gebäude wurden anschließend "arisiert" und seither als Lagerraum fremdgenutzt. Nach 1945 wurde die Freitreppe entfernt, der Fußboden abgesenkt und ein Tor eingefügt, um in das Gebäude einfahren zu können. Von 1995 bis 1998 fand eine umfangreiche Renovierung statt. Die Außentreppe wurde erneuert. Die Wände sind mit schmalen, rot geschlämmten Backsteinen ausgefacht. Das ursprünglich aufgemalte Fugennetz wurde nicht wiederhergestellt. Im Inneren führt eine Wendeltreppe aus Holz zur Frauenempore. Die dritte Raumfassung von 1863 ist erhalten, sie wurde 1994 gereinigt, die Gebrauchsspuren wurden belassen.

Im östlichen Hagen wurde Ende des 18. Jahrhunderts, außerhalb der ehemaligen Befestigung, ein Jüdischer Friedhof angelegt, auf dem heute Grabsteine des 19. und 20. Jahrhunderts stehen.

Literatur

STADTTURM

Der Stadtturm Borgholz, der anlässlich des 700-jährigen  Ortsbestehens Anfang 1991 eingeweiht wurde, ist zwar neu  erbaut, aber detailgetreu errichtet und erinnert an die  ehemalige Festung Borgholz.

WARTTURM

Im Norden (Richtung Rothe) von Borgholz steht auf einer  Anhöhe noch ein Aussichtsturm der in früheren Zeiten (ca.  14. bis 15. Jahrhundert) zum rechtzeitigen Erkennen von  Feinden aufgebaut wurde.

 Düstere Warte -zwischen den Ortschaft Rothe und Borgholz

Allgemeine Informationen    
Name Düstere Warte  
Bauzeit:       1430  

Lage des Turms

Anhöhe 1 km SW von Rothe auf ca. 290 m Höhe

 

     
Weitere Info Am 13.10.1429 wurde die Genehmigung für den Wartturm erteilt. 1430 wurde er durch zwei Amtsmänner erbaut. 1433 wurden die Drigenberger vom Wachdienst befreit.  

Turmeigenschaften:

Turmart und Baumaterial waren aus Bruchsteinmauerwerk. Der Maß 10 m Höhe. Der eingang war auf 5 m Höhe angelegt.

Eine Außenbeichtigung des Turms ist jederzeit möglich.

Der Wartturm!

 

Der Wasserturm, das Wahrzeichen von Rothe, wurde 1429, gleichzeitig mit der Landwehr von Borgholz erbaut. Eine Landwehr ist eine öffentliche Anlage zur Einfriedung einer städtischen Feldmark. Meistens besteht die aus einem Wall, an dessen Seitengräben verlaufen. Bei Wegdurchlassen wird sie durch Türme besonders befestigt. Das ist auch am Knickgraben der Fall.

 

In seinem oberen Teil barg der Turm einen Raum für den Wärter. Diesen konnte er nur mittels einer Leiter erreichen, dieser dann nach oben nachziehen musste. Durch Wink- oder Lichtzeichen meldete er der Stadt das feindliche Heerhaufen nahten. Die Bürgerwehr von Borgholz versuchte dann, den Feind an der Landwehr aufzuhalten, damit er die Feldmark nicht rauben und die Hirten und Arbeiter auf dem Felde sich in die Stadt zurückziehen konnten.

Bis 1895 die Straße Rothe-Knickgraben gebaut wurde, war die Landwehr bei Wartturm noch gut erhalten. Da man aber zum Aufschütten des Straßendammes in der Grund zu beiden Seiten der Brücke viel Erdreich benötigte, ließ man ein einfach die Wälle der Landwehr tragen. Welchen Zweck, welche Bedeutung einmal die ganze Anlage gehabt hat, wusste scheinbar kein Mensch. Ein Denkmalschutzgesetz gab es damals auch noch nicht. An anderer Stelle war die Landwehr dem Flug schon längst zum Opfer gefallen.

 

Der Name „Knickgraben“ in ebenfalls für die Landwehr beim Wegdurchlass gebräuchlich, beweist, dass der Wall durch Dornenhecken noch besonders befestigt war. Da man die Spitzen der Hecke immer wieder auf den Boden knickte, damit sie neue Wurzeln schlügen, erhielt man schließlich eine dichte undurchdringliche Hecke.

 

Quelle:

Die Warte – Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und Höxter, Ausgabe 139-Herbst 2008

LIBORIKAPELLE

 

Die Liborikapelle liegt am Nordfriedhof der Gemeinde und wird heute als Bestattungsraum benutzt. 

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© Franz-Josef Wegener

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