2. Preis geht an Borgholz

Bürgermeister Rainer Rauch übergibt den 2. Preis an Ralf Tewes

Borgholzer und Natzunger waren die Sieger bei der erstmaligen Verleihung des „Heimat-Preises“ der Stadt Borgentreich. Der vom Land Nordrhein-Westfalen mit insgesamt 5000 Euro dotiert war. Der 2. Preis, dotiert mit 1.500 Euro, ging an die Interessengemeinschaft „Borgholzer Teich“. 

Im Beisein des Rates der Stadt Borgentreich, Vertretern der beiden Kirchen, Mitgliedern der Jury und vieler Gäste nahm Bürgermeister Rainer Rauch die Verleihung des „Heimat-Preises“ vor.

Die zweitplazierte Interessengemeinschaft „Borgholzer Teich“ kümmert sich seit einigen Jahren ehrenamtlich um die schmucke Teichanlage in Borgholz. Sie wird von ihnen gesäubert und gepflegt. Im vergangenen Jahr hat die Gemeinschaft zudem sechs große Informationstafeln aufgestellt, die über die Tier- und Pflanzenwelt im und am Teich informieren. Die Teichanlage ist ein beliebter Treffpunkt in Borgholz.

Bei seiner Laudatio ging der erste Bürger der Stadt auf den heutigen Heimatbegriff ein. „Heimat ist für uns alle eher ein Gefühl, und es ist ein ganz persönliches Gefühl, das für jeden anders ist.“ sagte Rauch und erinnerte dabei an die Landschaft, vertraute Straßenzüge, das Elternhaus, den Anblick der Dorfkirche und so fort.

„Je weiter man von der Heimat entfernt ist, so größer wird diese Verbundenheit. Wir wollen Heimat bieten.“ 

140 Städte und Kreise in NRW haben sich dazu entschlossen, einen „Heimat-Preis“ zur Würdigung des örtlichen Engagements vergeben zu wollen. Damit möchte die Landesregierung herausragendes Engagement in den Fokus der Öffentlichkeit stellen.

Neben Lob und Anerkennung soll der „Heimat-Preis“ Ansporn zum Mitmachen sein.

Auch im kommenden Jahr will das Heimatministerium wieder Heimatpreisverleihungen auf den Plan nehmen. Das soll dann gegebenenfalls unter einem bestimmten Thema stehen. 

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© Franz-Josef Wegener

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